Schon wieder Sofia
Jedes Mal, wenn ich Sofia besuche, entdecke ich irgendwas Neues, wie hier zuletzt im Dezember den deutschen Weihnachtsmarkt, der tatsächlich deutscher war wie die meisten die ich in heimischen Gefilden bisher so gesehen habe.
Die erste Entdeckung war eine handgeschriebene Grußbotschaft, die ich beim Boarding in München noch nicht zu knacken wusste. Als wir in Sofia gelandet sind, hat sich das Rätsel dann aufgelöst. Offensichtlich waren die beiden kleinen Mädels eine Reihe vor mir gemeint. Was für eine süße Geste der Lufthansa.

Sofia ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, die auf faszinierende Weise römische Ruinen mit sowjetischer und moderner westlicher Architektur kombiniert. Ausnahmslos alle Menschen, die ich hier bisher kennengelernt habe, waren freundlich und ausgesprochen hilfsbereit. Und last but not least, kann man in Sofia wirklich ausgesprochen lecker schlemmen.

Besonders mag ich den ganz und gar wunderbaren Ostblock-Charme, den man in Sofia an vielen Stellen noch ungefiltert zu sehen bekommt. Allein diese Tatra-Straßenbahn mal wieder live zu sehen, hat mein Herz vor Freude springen lassen.


Auf dem Flughafen habe ich dann realisiert, wie nah Bulgarien an den aktuellen Krisenherden ist. Nicht das mir das vorher nicht bewusst gewesen wäre und ich hatte durchaus auch ein mulmiges Gefühl überhaupt in den Flieger zu steigen, aber US-Militärflugzeuge auf dem Rollfeld direkt am Terminal zu sehen, war dann doch noch einmal etwas anderes.
