
Regenpause

Ich war 30 Minuten draußen und bin genau zu dem Moment wieder zur Tür rein, als das nächste Gewitter angefangen hat. Das einzige Foto, das ich unterwegs aufgenommen habe, passt auch noch zum heutigen #Fotovorschlag Nahaufnahme Natur. Vielleicht nicht die beste Nahaufnahme, die ich in der Fotobibliothek hätte, aber dafür ist sie von heute, und das war schon Herausforderung genug.
Mal wieder Piepmatz-Rettung 🐦⬛🛟

Gerade war Großalarm und viel Geschrei. Ein, so schätze ich zumindest, Jungvogel hat sich in unser Badezimmer verirrt. Im Zweifel für den Angeklagten, gehe ich mal davon aus, dass er bei den aktuellen Temperaturen sicher nur eine erfrischende Dusche nehmen wollte. Im Vögel retten sind wir ja mittlerweile schon geübt, auch wenn es diesmal herausfordernder war, weil der Piepmatz permanent gegen das Fenster geflogen ist, das ich eigentlich öffnen wollte.
I stopped tracking my life
The Apple Watch genuinely helped me change my health and fitness for the better after I bought one in 2017. Closing rings, tracking workouts, monitoring progress, it worked extremely well for me.
And honestly, for a while some years, I enjoyed it. Even though I probably sometimes got a little too obsessed with closing my rings, very often no matter what. But over the years things slowly changed.
I got tired of having a display on my wrist all the time. Not because the Apple Watch is bad, but because it constantly pulls your attention somewhere else. Notifications, metrics, rings, trends, apps, settings, complications. Even when you disable most of it, the mindset somehow stays.
As I noticed this the first time in 2022, I switched to a Withings ScanWatch because I wanted something that looked more like a real watch again. The promise sounded like a match in heaven: I can have all the health tracking, but hidden inside a beautiful analog design.
In reality, this was a very early sign how much I missed wearing an actual watch.
Since then, I somehow kept circling around the same question and changed my setup constantly. I returned to the Apple Watch, just to return to Withings again. In hindsight, I spent an absurd amount of time and money on apps and devices that were supposed to help me track every second of my life and extract something meaningful out of all the data.
Last year I made the switch to an analog watch and decided to use the Apple Watch only for sleep and workout tracking. It was the right decision, but even though I wanted to believe otherwise, I wasn’t ready to let go of tracking all my data yet. Over the following weeks I slowly started wearing the Apple Watch more and more again, until I barely looked at my beautiful Laco anymore.
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8 months later, I realized again, that I miss my analog watch. I decided to give Withings a final call and bought a ScanWatch Nova. It took me less than a month to realize that I hated even the tiny display on the watch. More importantly I learned, that I don’t care about the data anymore. I barely looked at the data the ScanWatch collected.
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A few years ago I was deeply into fitness progress monitoring, recovery scores, readiness metrics, HRV trends and all the things apps like Bevel or Athlytic tried to turn into daily guidance. I tested almost every app out there, but in the end all these charts didn’t give me any value in return. I never felt satisfied and always was looking for improvements in my setup.
With these self-improvement apps, I also deleted my Strava account. And this week I decided to remove Komoot and Bergfex from my iPhone as well. At some point I simply stopped feeling the need to turn every experience into something measurable, shareable or comparable.
I think I simply reached the point where I got tired of constantly optimizing and comparing myself. I want experiences to feel like experiences again, not like data points inside another dashboard.
Two days ago I did my first hike in almost 10 years without a tracker, without recording the route, and it was awesome. For the first time, I even started wondering whether I need to track my workouts at all.
The only thing I still genuinely find useful is sleep tracking because sleep feels like the one metric that actually reflects your overall condition reasonably well. It’s less about optimizing every single day and more about seeing long-term patterns.
Resting heart rate, HRV, breathing patterns, sleep quality or just feeling constantly unrested can reveal that something is off long before you consciously notice it yourself.
And unlike most other tracking, it’s passive. I either rely on my Withings Sleep Analyzer 1 or, if I need an alarm next morning, I wear my Apple Watch to bed 2. I usually glance at the data for a few seconds in the morning and move on with my day and one of my beautiful watches on my wrist.
A genuinely magical device. You place it under your mattress, and it tracks sleep duration, bedtime and wake-up times, sleep stages, interruptions, nighttime heart rate, respiratory rate, and even how much and how intensely you snored (and for the record: yes, I snore). And it can also detect signs of sleep apnea, all without requiring you to wear anything on your body.↩
As I sleep with earplugs (because my wife snores too), I need a vibrating alarm on my wrist to wake up in the morning.↩
Läuft heute bei mir

Alles schon weg

Pfau – Bin ich echt? (3/5)

Alles in Peacock (warum ist der deutsche Titel eigentlich so sperrig?) ist eine so wunderbare Parabel zur heutigen Zeit, mit all den inszenierten Selbstdarstellern und ihrer Suche nach Individualität. Leise und dennoch unterhaltsam. Schöner Abschluss für diesen ereignisreichen Tag.
Klingender Wald
Noch ein kleiner Nachtrag zur heutigen Wanderung. Ich war so früh unterwegs (mein Auto war das erste auf dem Parkplatz), das ich die Freude hatte quasi alleine, zumindest ohne weitere menschlichen Wesen, durch den Wald stapfen zu können.
Bei einer Verschnaufpause habe ich mich auf jeden Fall gewundert, was da so knistert. Turns out, das war das Gestampfe der Waldameisen, die über die Blätter vom letzten Herbst gehuscht sind.
Kurz darauf musste ich erneut nach Luft schnappen und darauf warten, dass sich mein Puls beruhigt hat. Die Vögel um mich herum haben sich durch meine Anwesenheit jedenfalls nicht beim morgendlichen Konzert stören lassen, für dessen Aufnahme ich versucht habe den Atem unter Kontrolle zu halten.
Die Videoschnipsel habe ich übrigens Codex mit der Bitte gegeben, sie von MOV in WEBM zu konvertieren, dabei unter 9 MB 1 zu bleiben und die Lautstärke der Audiospur zu verdoppeln. Dafür muss man also nicht mehr auf irgendwelchen dubiosen Webseiten herumklicken, die am Ende doch nicht die Optionen bieten, die man benötigt.
Bodenschneid (1.669m)
Heute ging es in aller Früh raus. Das Ziel war Enterrottach, zumindest für mein Auto. Ich wollte noch etwas weiter und das hervorragende Wetter nutzen, um diese Tour auf den Bodenschneid zu machen.
Vom Parkplatz aus ging es über die Bodenalm zum Bodenschneid. Wie in der Tourbeschreibung korrekt angegeben, war der Aufstieg sehr steil und beschwerlich. Ich würde sagen, das man auf den ersten 3 Kilometern locker 600 Höhenmeter überwindet, was selbst im herrlich frischen Wald, eine extrem schweißtreibende Angelegenheit ist.


Kurz vor der Bodenalm habe ich mir, als ich an einer sehr spitzen und scharfen Wurzel hängengeblieben bin, meinen Wanderschuh zerlegt. Zum Glück nur den und nicht den Fuß.
Naja, sobald man die Bodenalm erreicht hat, kann man dann etwas durchschnaufen und den Ausblick genießen. Die Sonne hat den Schweiß vom Aufstieg schnell getrocknet, aber bevor man sich versieht, liegt die Bodenalm schon hinter bzw. unter einem und der schweißtreibende Aufstieg geht weiter.



Der restliche Aufstieg ist dann deutlich moderater, nur die letzten 300 Meter haben es nochmal in sich. Ich saß eine Weile am Gipfelkreuz, hab die Aussicht und mein Frühstück genossen, und ausnahmslos jeder der hier oben angekommen ist, hat deutlich hörbar geschnauft.

Das Gipfelkreuz auf dem Bodenschneid gehört zu den schönsten die ich bisher gesehen habe. Leider war es gegen die Sonne kaum von seiner ansehnlichen Seite zu fotografieren. Dafür war der Blechkasten der das Gipfelbuch aufbewahrt, aber umso fotogener.


In Richtung und mit Blick auf den Tegernsee ging es dann wieder runter vom Bodenschneid. Nach dem steilen Abstieg bin ich dann im Bodenschneid-Haus angekommen und habe mir noch ein alkoholfreies Helles gegönnt, bevor es dann endgültig Richtung Parkplatz zurückging.


Der Rückweg ab dem Bodenschneid-Haus war über die Versorgungsstraße total entspannt. Links und rechts gab es noch das eine oder andere Highlight, wie die kleine Waldeichdechse die erst weggehuscht ist, als ich mit dem iPhone wirklich unerhört nah war.

Oder auch die gelb blühenden Wiesen. Das vordere Stück war übersäht mit unzählbar vielen Schlüsselblumen, und der hintere, dunkelgelbe Teil mit Butterblumen und Löwenzahn.

Und kurz vor dem Parkplatz hab ich meine Hände noch ins kühle Nass dieses Bergbachs gesteckt, um mich zu erfrischen.

Insgesamt schöne Tour, auch wenn der Aufstieg beschwerlich war. Aber das sage ich am Ende auch über jede Wanderung.
Das war übrigens meine erste Wanderung seit über 10 Jahren ohne Apple Watch oder irgendein anderes Gerät mit dem ich die Tour aufgezeichnet habe. Und das war ehrlichweise total entspannend, nicht permanent auf die Uhr zu schauen wie weit oder hoch man schon gegangen ist, wie schnell der Puls schlägt und ob man auch ja unter den Zeiten bleibt, die auf Wegweisern so ausgeschrieben sind. Ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Aber dazu an anderer Stelle mehr.
Der letzte Benziner

Wir haben gerade den Kaufvertrag für diesen kleinen Schnuckel unterschrieben, der damit eigentlich den letzten Benziner in diesem Haushalt ersetzen sollte. Aber anstatt von 50% direkt auf 100% elektrisch zu springen, bleiben wir vorerst bei 66%, denn die 18-Jährige möchte den Fiat 500 der Mama noch eine Weile weiterfahren.
Bugonia 5/5

Bugonia (5/5) ist einer dieser Filme, die von vorne bis hinten alles richtig machen. Sensationelle schauspielerische Leistungen, ein großartiger Plot, rabenschwarz und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität. Im allerbesten Sinne verrückt, eigenwillig und absolut sehenswert. Für mich jetzt schon ein Film mit Kultstatus.
Midnight Special (2/5)

Den Rückflug habe ich größtenteils “schlafend” verbracht. Ein Film hat aber trotzdem Platz gehabt. Aufgrund des interessant klingenden Plots und guten Trailers, ist meine Wahl auf Midnight Special (2/5) gefallen. Der hat auch ganz gut angefangen, dann aber deutlich nachgelassen und mich am Ende etwas ratlos zurückgelassen. Vielleicht war ich einfach schon zu müde.